6. Mai 2026

Eindrückliche Steigerung: Bergbahnen ziehen positive Winterbilanz

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Der Winter 2025/26 konnte bei den Gästezahlen fast an den Spitzenwinter 2024/25 anknüpfen. Nach einem verhaltenen Start war diese Entwicklung vorerst nicht absehbar. Im Verlauf der Saison zog es jedoch zunehmend mehr Gäste mit den Seilbahnen in die Schweizer Berge. Insgesamt resultierte ein leichter Rückgang der Gästezahlen um zwei Prozent gegenüber dem Vorwinter. Die Branche blickt sehr zufrieden auf den vergangenen Winter zurück. Im Vergleich mit dem Fünfjahresdurchschnitt resultiert sogar ein Plus von 13 %.

Für das Saison-Monitoring wertet der Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) die Gästeanzahl (Ersteintritte) von über 140 Mitgliedern aus der ganzen Schweiz aus. Die nun vorliegenden Zahlen erlauben eine abschliessende Analyse über die gesamte Wintersaison 2025/26.

April gleicht fast den wechselhaften März aus
Nach grossen Schneefällen Ende März war der April sehr trocken, mild und von Hochdruckwetter bestimmt: Dies führte zu perfekten Pistenbedingungen mit viel Sonnenschein und schon fast frühsommerlichen Tagen. Viele Bergbahnen veranstalteten bis zum Saisonende bzw. -übergang hin sehr beliebte Events am Berg. Zu den Schneesportler:innen in höher gelegenen Gebieten gesellten sich bereits erste Wandernde in niedrigen und mittleren Höhen. Frequenzmässig entwickelte sich der April sehr erfreulich, trotz früher Ostern und dem damit verbundenen frühen Saisonende. Im Vergleich zum Vorjahr waren im April 23 % mehr Gäste mit den Bergbahnen unterwegs, und sogar 37 % mehr Gäste als im 5-Jahressschnitt, der jedoch einen Coronawinter enthält.

Sehr gutes Saisonende
Die tagesgenaue Erhebung der Gästezahlen erlaubt es dem Verband, Saisonabschnitte zu definieren. Dadurch ist die Vergleichbarkeit der Saisonperioden gegeben. Die Saison (1. November bis 15. Dezember) startete im Vergleich zum Vorjahr wegen der wenigen Schneefälle äusserst schlecht, und auch das Weihnachtsgeschäft konnte nicht an den Vorwinter anknüpfen, die Sportferienzeit hingegen schloss bereits fast auf Vorjahresniveau ab. Das Saisonende, d.h. die Zeit ab dem 16. März, resultierte mit einem Plus von 28 % (vgl. Abb. 1) und konnte den schwachen Saisonstart praktisch kompensieren.