Sidas – der digitale Weg zum perfekten Schuh
Fit Protocol – beim ausgebildeten Händler
Der Händler unserer Wahl ist ein Händler, der seinen Verkaufsprozess nach dem Fit Protocol von Sidas strukturiert hat. Das heißt, sein Verkaufspersonal ist per Sidas Academy geschult in Anatomie, Bootfitting und Verkauf. Er hat sämtliche notwendigen Tools in seinem Laden stehen und informiert den interessierten Kunden vorab dank POS-Material und Warenaufsteller über die Möglichkeiten, bei ihm den perfekten Schuh für den entsprechenden Sport zu finden.
Fußanalyse – Feetbox EVO
Mit der Feetbox EVO beginnt alles. Der Scanner stammt vom Partner corpus-e. Die neue, ultradünne Druckplattform verbessert die Zuverlässigkeit im Analyseprozess im Vergleich zu den bisherigen Scannern. Eine neue professionelle HD-Kamera sorgt für eine genauere Messung und visualisiert die Druckverteilung der Füße. Die Plattform erkennt ebenfalls das Fußgewölbe des Kunden und hilft so dem Verkäufer bei der Empfehlung des richtigen Produkts. Der 24-Zoll-Touch-Screen ist intuitiv und leicht zu lesen. Der Kunde kann am Bildschirm genau nachverfolgen, was passiert und was der Verkäufer ihm zu seinem Fuß und den Bedürfnissen sagt. Hier kann bereits besprochen werden, wo Unterstützungsbedarf besteht und was Einlegesohlen oder weitere Tools leisten können.
Der optimale Schuh – Datenbank ShooIQ
Der Kunde hat nun sein 2D-vermessenes Fußprofil, das beim Händler in der Datenbank gespeichert werden kann. Es wird mit der dahinterliegenden Schuh-Datenbank ShooIQ abgeglichen. Diese enthält sämtliche Modelle der führenden Hersteller. Anhang des Warenwirtschaftssystems des Händlers empfiehlt das System den optimalen Schuh, der beim Händler verfügbar ist.
Ergänzt wird der Schuh durch Einlegesohlen, die die Passform verbessern und individualisieren. Die Laufsocken von Sidas bzw. die brandneuen Outdoor-Socken von Therm-ic erhöhen Sitz und Performance um ein Weiteres.
Performance – Dynamic Strike Sensor (DSS)
Der Lauf auf einem Laufband im Geschäft ähnelt dem in der freien Natur oft nur wenig. Der Läufer fühlt sich beobachtet und versucht, sein Gangbild aktiv zu beeinflussen. Ein weiterer Nachteil: Während die Füße des einen bereits nach fünf Minuten ermüden und das Gangbild sich entsprechend verändert, tritt dies beim anderen erst nach 15 Minuten oder später ein.
Ideal wäre, die Analyse digital in den natürlichen Lauf des Kunden zu integrieren, und zwar sowohl über einen kurzen Zeitraum von wenigen Schritten als auch über eine längere Zeit bzw. über mehre Laufeinheiten hinweg. Der Dynamic Strike Sensor ermöglicht beides. Die Messungen, die auf wissenschaftlichen und statistischen Grundlagen durchgeführt werden, bewerten den Stil des Läufers über die gesamte Aktivität – egal ob kurz oder lang.
Dank Gyroskopen, Bewegungssensoren und einer Aufnahmekapazität von mehr als 24 Laufstunden speichern die DSS-Sensoren alle Fußbewegungsparameter dreidimensional, ebenso Geschwindigkeit und Beschleunigung bei hoher Frequenz. Der DSS analysiert die Schrittlänge dynamisch und zeitbasiert und misst Veränderungen. Ausgelesen wird am Ende ganz einfach am Bildschirm.
Dem Händler eröffnet dies die Möglichkeit, den Kunden noch besser und individueller zu beraten und eventuell benötigte Zusatzprodukte zu verkaufen. Der Kunde gewinnt einen Eindruck seines Leistungszustands, erkennt Ursachen möglicher Probleme und kann diese gemeinsam mit dem Händler lösen.