08.10.2020

Skigebiete sind vorbereitet

Einerseits habe sich das Schutzregime mit dem Mund-Nasen-Schutz und den Hygienemassnahmen bewährt. Andererseits seien die Bergbahngäste im Winter mit Handschuhen, Brille und Helm ohnehin besser geschützt als im Sommer. Zudem gebe es auf dem Markt mittlerweile mit den Halsschläuchen eine bequeme wintertaugliche Mund-Nasen-Schutz-Variante. Seilbahnen Schweiz vertreibe aber keine Mund-Nasen-Schutz-Produkte; für den Gesichtsschutz seien die Gäste selbst verantwortlich, betonte Wicki. Und weiter: «Dem Schneesporterlebnis im kommenden Winter steht nichts im Wege.»

Seinen Mitgliedern stellt SBS eine winterspezifisch ergänzte Mustergrundlage für das einzelbetriebliche Schutzkonzept zur Verfügung. Dieses orientiert sich stark an den Schutzmassnahmen des öffentlichen Verkehrs. «Eine Beschränkung der Beförderungskapazität der Seilbahnen ist deshalb kein Thema, zumal es auch im öV keine Platzlimitierung gibt», so Wicki. Dies habe man dem Bundesrat am Tourismusgipfel Ende August klar dargelegt. Dass die Tourismusorte aber im eigenen Interesse unkontrollierbare Menschenansammlungen vermeiden sollen, sei allen klar. «Wir leben aktuell sicher nicht in Zeiten für ausschweifendes Après-Ski», sagte der SBS-Präsident an der Generalversammlung.