23.10.2020

Trotz Corona für Winter optimistisch

von Ole Zimmer, ISPO.COM

Fast schon traditionell blickt die Sportindustrie immer auch über den eigenen Tellerrand, nimmt gesellschaftliche Trends und Entwicklungen auf. Das gilt auch in der aktuellen Pandemie. Denn es geht nicht nur um überzeugende Produkte zur richtigen Zeit – in den kommenden Monaten wird es auch darum gehen, das richtige Umfeld für eine erfolgreiche Wintersport-Saison mitzugestalten. Außerdem stellt sich die Frage: Wer ist in diesem Winter überhaupt die Zielgruppe?

Peter Bruggmann, Präsident der Schweizer Händlerverbands ASMAS, bringt es auf den Punkt: „Fast alle Menschen, die früher im Winter in die Sonne geflogen sind, werden dieses Jahr hierbleiben. Das sind nicht zwingend Skiurlauber, ehrlich gesagt wissen wir bei den meisten nicht, was sie in den kommenden Wochen vorhaben“, erklärt Bruggmann, der mit seinem Branchenverband mehr als 420 Sportfachhändler in der Schweiz vertritt.

Aus der neuen Situation erwachsen aber große Chancen. Für Händler und Hersteller sieht er im kommenden Winter ein großes Potential: „Ich denke, dass sich ein Trend aus dem Sommer fortsetzen wird – die Leute wollen raus in die Natur. Ich erwarte einen großen Wachstum beim Winterwandern, bei Schneeschuhwanderungen, Langlaufen und wie in den vergangenen Jahren schon beim Skitourengehen.“

zum vollständigen Bericht