27.11.2020

Skiverbot: Positives Zeichen des Bundesrates

Ein europaweites Skiverbot wäre gerade zum jetzigen Zeitpunkt, in welchem die wirtschaftliche Lage bereits prekär ist, verheerend und träfe die gesamte touristische Wertschöpfungskette mitten ins Herz. Der Wintersport ist in der Schweiz ein wichtiger Wirtschaftsmotor, aber auch ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Die wintersportlichen Aktivitäten geben den Menschen Halt, Motivation, Perspektive und vielen Menschen auch einen Arbeitsplatz. Wintersport hilft bei der psychischen und physischen Alltagsbewältigung, stärkt unsere Abwehrkräfte und erhöht das eigene Energieniveau. Dabei spielt die sportliche Betätigung in der Natur eine besondere Rolle. Zur körperlichen und geistigen Bewegung kommt der Aufenthalt an der frischen Luft hinzu und wirkt sich positiv auf den Menschen aus. Sport und Bewegung in der Natur ermöglicht grundsätzlich das Einhalten von Abstandsregeln, das Umsetzen von Hygiene- und Schutzmassnahmen und reduziert damit das Infektionsrisiko beim Schneesport. Verantwortungsbewusster Wintersport möglich Einen Winter, wie wir ihn gewohnt sind, wird es in der Saison 2020/21 nicht geben. Verantwortungsbewusster Wintersport unter konsequenter Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen, ist aus Sicht der ASMAS aber möglich. Die Sport- und Tourismusbranche trägt ihren Teil dazu bei, indem sie ihre Schutzkonzepte nochmals verschärft und für den Winter angepasst hat. Ein erneuter Anstieg der Fallzahlen ist nicht im Interesse der Sport- und Tourismusbranche, genauso wenig wie ein länderübergreifendes Verbot.

Bild: Verantwortungsbewusstes Schutzkonzept (Skigebiet Davos, 22.11.2020)