Offener Brief an die Aargauer Regierung
Ausgehend von einer Initiative des Badener Unternehmerehepaars Nadine und Ibi Kalan von Wild & Solivio, bildete sich mit den Unternehmern Benno Käppeli, Käppeli Mode Muri und Markus von Däniken, Von Däniken Fashion, Aarau, eine Kerngruppe, die zur Gründung der Interessensgemeinschaft (IG) führte. Dieser gehören nach kurzer Zeit bereits über 50 Unternehmen mit Sitz im Kanton Aargau an. Die Geschäftsstellenleiterin Sabine Völlmin vom nationalen Verband „textilschweiz“ in Bern unterstützte die IG von Anfang an. Die Umsetzung der Härtefallmassnahmen im Kanton Aargau ist in der heutigen Form für die Branche nicht akzeptierbar. Sie fallen im interkantonalen Vergleich total ab. Die Zielsetzung einer fairen ausgewogenen Entschädigung ist bis heute nicht erfüllt.
Folgende Hauptforderungen sind an den Regierungsrat des Kantons Aargau gestellt:
- Die Härtefallmassnahmen für den saisonalen Non-Food-Detailhandel dringend unter Anhörung von saisonalen Branchenvertretern der IG zu überprüfen und anzupassen
- Den im Artikel 3.1 unter einleitende Bemerkungen gesetzte „Sperrriegel“ zu streichen
- À fonds perdu Beiträge sind wie vom Bund vorgeschlagen auf maximal 20% der durchschnittlichen Umsätze 2018/2019 zu gewähren Es soll einigermassen wirtschaftliche Gleichheit innerhalb der Eidgenossenschaft im Interesse der Unternehmen im Kanton Aargau herrschen
Die Unternehmen müssen dringend mit genügend Liquidität und ohne bürokratische Hürden versorgt werden! Das Überleben der Geschäfte heisst überleben für Arbeitsplätze und Lehrstellen.